Ausbildung

In der ersten Woche der Sommerferien 2018 findet eine B-Trainer-Ausbildung statt. Die Ausschreibung und das Anmeldeformular finden Sie hier. Bitte beachten Sie, dass zur Anmeldung ein Personenaccount in Phoenix erforderlich ist. Vereine können die Anmeldung nicht für ihre Vereinsmitglieder vornehmen.

Die Trainerausbildung im HVS erfolgt analog der in der Übersicht "Aus- und Fortbildung" dargestellten Ausbildungspyramide. Für die Basisstufe im Bereich "Jugendtrainer" und "Schülermentoren" sowie den Bereich der C- und B-Lizenz zeichnet sich der HVS für die Ausbildungsorganisation verantwortlich.

Im Bereich der A-Lizenz-Ausbildung sowie bei der Ausbildung als Diplom-Trainer hat der Deutsche Handballbund die Federführung.

Die Tätigkeit der Trainerin/des Trainers A Leistungssport in der Sportart Handball umfasst die Gestaltung von systematischen, leistungsorientierten Trainingsprozessen bis hin zur individuellen Höchstleistung. Schwerpunkte sind Planung, Organisation, Durchführung und Steuerung des Anschluss- bzw. Hochleistungstrainings. Verbindliche Grundlage hierfür ist die DHB-Rahmenkonzeption.

Voraussetzung für die Teilnahme ist unter anderem die Qualifikation Trainerin/ Trainer - B „Leistungssport“.

Die A-Trainer-Ausbildung umfasst etwa 185 Lerneinheiten, eine Lerneinheit dauert 45 Min.

Gesamtverantwortlich für die Ausbildung von A-Trainern im Handball ist unter Berücksichtigung der Rahmenrichtlinien für Qualifizierung des DOSB der Deutsche Handballbund. Die Organisation und Durchführung obliegt dem Lehrstab des Deutschen Handballbundes. weiterlesen...

DHB Ausbildungsplan A-Lizenz

Die Tätigkeit der Trainerin/des Trainers B Leistungssport in der Sportart Handball umfasst die Talentförderung auf der Basis leistungssportlich orientierter Trainings- und Wettkampfangebote. Schwerpunkte sind Planung, Organisation, Durchführung und Steuerung des Aufbautrainings bis hin zum Anschlusstraining. Verbindliche Grundlage hierfür ist die DHB-Rahmenkonzeption.

Verantwortlich für die Ausbildung von B-Trainern im Handball ist unter Berücksichtigung der Rahmenrichtlinien für Qualifizierung des DOSB der Deutsche Handballbund. Die Organisation und Durchführung obliegt den Lehrwarten der Landesverbände. weiterlesen...

Es sind mindestens 60 Lerneinheiten (LE) zu absolvieren. Voraussetzung für den Erhalt der Lizenz sind ausreichende Anwesenheit, aktive Teilnahme sowie bestandene theoretische, mündliche und praktische Prüfungsteile. Für die Zulassung zur B-Trainer-Ausbildung sind eine gültige C-Lizenz sowie Praxiserfahrung als Trainer einer leistungsorientierten Mannschaft erforderlich.

Mit der B-Lizenz können Trainerinnen und Trainer folgende Spielklassen trainieren: A-Jugend-Bundesliga und leistungsorientierte aktive Damen- und Herren-Mannschaften.

DHB Ausbildungsplan B-Lizenz

Die Tätigkeit der Trainerin/des Trainers C in der Sportart Handball umfasst die Talentsichtung, -förderung und -bindung auf der Basis leistungssportlich orientierter Trainings- und Wettkampfangebote. Schwerpunkte sind Planung, Organisation, Durchführung und Steuerung des Grundlagentrainings für Anfänger und Fortgeschrittene im sportartspezifischen Leistungssport. Grundlage hierfür bildet die DHB-Rahmenkonzeption für Training und Wettkampf im Kinder- und Jugendtraining.

Verantwortlich für die Ausbildung von C-Trainern im Handball ist unter Berücksichtigung der Rahmenrichtlinien für Qualifizierung des DOSB der Deutsche Handballbund. Die Organisation und Durchführung obliegt den Lehrwarten der Landesverbände. weiterlesen..

Die C-Trainer-Ausbildung umfasst mindestens 120 Lerneinheiten (LE). Voraussetzung für den Erhalt der Lizenz sind ausreichende Anwesenheit, aktive Teilnahme sowie bestandene theoretische und praktische Prüfungsteile. Für die Zulassung zur C-Trainer-Ausbildung ist die  Grundlagenausbildung des LSVS und eine Erste-Hilfe-Ausbildung notwendig.

Eine C-Trainer-Lizenz ist Voraussetzung, um Mannschaften in der C-Jugend-Saarlandliga (m/w) sowie der RPS-Oberliga der C-, B- und A-Jugend (m/w) trainieren und betreuen zu dürfen.

DHB Ausbildungsplan C-Trainer Lizenz

Die Jugend-Trainer-Ausbildung im HVS richtet sich an alle Jugendtrainer, vom Minibereich bis hin zur D Jugend. In dieser Ausbildung sollen den Teilnehmern viele, in der Praxis erprobte Übungsformen näher gebracht werden, welche die Kinder in ihrer sportlichen und motorischen Entwicklung unterstützen.

Ausbildungsorganisation

Die Jugend-Trainer-Ausbildung umfasst 20 Lerneinheiten, bestehend aus 8 Modulen, die an einem Ausbildungswochenende absolviert werden.

Lizenzerwerb

Nach dem Nachweis der kompletten Teilnahme an allen 8 Modulen wird die Lizenz Jugend-Trainer/in des Handball-Verbandes Saar erteilt.

Inhaltliche Beschreibung

In den acht Modulen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche sportartübergreifenden Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche durchführbar sind und wie sie spielerisch gestaltet werden können. Ebenfalls bekommen sie einen Einblick in Organisation, bzw. den Aufbau der Minitour-Runde und über die Richtlinien der Wettkampfstruktur.

Die einzelnen Module sind:

  • Modul 1: Ballschule
  • Modul 2: Bewegungsspiele Laufen- Springen- Werfen
  • Modul 3: Spiele mit Alltagsmaterialien
  • Modul 4: Fangen, Passen und Werfen
  • Modul 5: Kämpfen und Raufen
  • Modul 6: Aufsichtspflicht (Theorie)
  • Modul 7: Aufbau/Ablauf der Minitour-Runde
  • Modul 8: Richtlinien der Wettkampfstruktur

Anmerkung

Die Stunden, die im Rahmen einer vollständigen Jugendtrainerausbildung geleistet wurden, werden z.T. bei der C- Lizenz Ausbildung angerechnet.

Zulassungsvoraussetzungen

  • Vollendung des 14. Lebensjahres
  • Mitgliedschaft in einem Verein, der dem DOSB angehört
  • Fristgerechte Anmeldung
  • Fristgerechte Überweisung der Lehrgangsgebühren nach Bestätigung der Teilnahme durch den HVS

Mit dem Projekt „Schülermentorenausbildung“ möchte der Landessportverband für das Saarland Schülerinnen und Schüler für die Unterstützung sportlicher Aktivitäten in der Schule und im Verein  qualifizieren. An diesem Projekt partizipiert auch der HVS als Kooperationspartner.

Schülermentoren und SchülermentorinneN

sollen Sportlehrer/innen und Trainer/innen bei schul- und vereinssportlichen Veranstaltungen unterstützen und als Bindeglied zwischen Schulen und Vereinen wirken. Sie sollen bei der Ausgestaltung und Erweiterung des Sport- und Bewegungsangebotes der Schulen und bei gemeinsamen Projekten von Schulen und Vereinen mitarbeiten.

Die Schülermentoren und -mentorinnen gewinnen ihrerseits individuelle wertvolle Erfahrungen und Anregungen zur Persönlichkeitsentwicklung und werden für ehrenamtliche Tätigkeiten und sonstige bedeutsame Funktionen in der Gesellschaft vorbereitet.

Gesucht werden

Schüler und Schülerinnen

  • die im laufenden Schuljahr mindestens 13 Jahre alt werden
  • die in ihrer Sportart begeistert sind und einem Sportverein angehören
  • die über gute soziale Kompetenzen verfügen (Kommunikations- und Teamfähigkeit, soziales Engagement, Konfliktmoderation, …)
  • die motiviert sind, anderen Menschen Spaß am Sport zu vermitteln, und bereit sind, Engagement und Verantwortung zu übernehmen.

Die Ausbildung

umfasst 40 Unterrichtseinheiten zu 45 Minuten, unterteilt in einen sportartübergreifenden und einen sportartspezifischen Teil mit jeweils 20 Unterrichtseinheiten.

Der vom Landessportverband angebotene sportartübergreifende Ausbildungsteil enthält vorwiegend pädagogische, trainingstheoretische und rechtlich-organisatorische Inhalte sowie allgemeine sportliche Konditions- und Koordinationsübungen.

Der von den Fachverbänden geleistete sportartspezifische Teil beschäftigt sich mit der Fachtheorie und Methodik der jeweiligen Sportart.

Die absolvierte Ausbildung wird ganz oder teilweise bei späteren Lizenzausbildungen  der kooperierenden Fachverbände angerechnet. Ausbildungsort ist die Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken.

Die Termine

werden im Internet unter www.lsvs.de veröffentlicht.

Die Finanzierung

der gesamten Ausbildung (einschließlich Verpflegung) wird vorwiegend vom LSVS und den Fachverbänden übernommen. Von den Schülern und Schülerinnen wird ein Eigenbeitrag von 30 Euro erhoben und die Fahrtkosten sind selbst zu tragen.

Die rechtliche Absicherung und Versicherung

der Schülermentoren und -mentorinnen ist sowohl bei der Ausbildung als auch beim Einsatz in Schule und Verein gegeben.

Zertifizierung und Einführung ins Tätigkeitsfeld

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erhalten die Absolventen ein Schülermentorenzertifikat und eine Empfehlung für ihren Einsatz in Schule und Verein. Eine weitere und wichtige Zukunftsaufgabe der Ausbildungsträger (siehe oben) wird es sein, die Schülermentoren durch engagierte Personen zu betreuen.

Die Anmeldung

der Bewerber/innen erfolgt über die Schulen, den Verein oder den Fachverband, die sich am Mentorenprogramm beteiligen und eine Kontaktperson benennen.

Diese Person wird geeignete Bewerber und Bewerberinnen melden und eine Empfehlung gemäß der oben ausgeführten Kriterien ausstellen. Die Eltern der Jugendlichen müssen schriftlich ihr Einverständnis geben.
Die Anmeldung ist an den LSVS zu senden.

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Dirk Mathis
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