HVSaar verpasst doppelt die Qualifikation für den Deutschland Cup

weibliche und männliche Jugend scheitern denkbar knapp

Am Wochenende fand die Qualifikationsrunde um den Deutschland Cup der weiblichen und männlichen Jugend statt. Dabei hieß es jeweils ab in den Reisebus und ab „nach Auswärts“. Die weibliche Jugend, mit den beiden Trainerinnen Aleks Jelicic und Fabienne Hoffmann, fuhr nach Bad Langensalza um dort gegen die Auswahl des Thüringer Handball-Verbandes anzutreten. Trotz des Fehlens drei wichtiger Spielerinnen (Urlaub bzw. Verletzung) zeigte sich das Team „konkurrenztauglich, obwohl eindeutig die Wettkampfpraxis fehlte.“ Am Ende mussten sich die Saarmädels mit einer 16:21 Niederlage im Gepäck auf den Heimweg machen.

Die männliche Auswahl musste den Weg in den hohen Norden nach Bremen antreten. Im Spiel gegen die Auswahl des Bremer HV gab es „Jugendhandball vom allerfeinsten zu sehen“. Bis kurz vor Schluss führte das Team um Trainer Christian Schwarzer mit einem Tor, bis die Bremer Mannschaft zwei Sekunden vor Schluss den Ausgleich warfen. In der anstehenden Verlängerung ging es dann hin und her. Bremen hatte schließlich das endscheidende Quäntchen Glück mehr auf ihrer Seite und konnte wiederum wenige Augenblicke vor Schluss den entscheidenden Siegtreffer zum 32:33 Sieg n. V. erzielen.

Trotz der beiden Niederlagen zeigte sich HVS Jugendkoordinator Christian Schwarzer sehr zufrieden mit den Leistungen des Nachwuchses: „Es sind besondere Zeiten. Den Kindern fehlt die Wettkampfpraxis, aber es waren ganz tolle Leistungen, sowohl bei den Mädels, als auch bei den Jungs. Wir können stolz sein, dass es endlich wieder losgeht und die Kinder wieder in den Trainings- und Wettkampfrhythmus kommen. Und dieser ist einfach ganz ganz wichtig in dieser Pandemie und wir hoffen natürlich alle, dass es bald wieder ganz normale Verhältnisse geben wird. Die Zuschauer kehren zurück in die Hallen und deshalb sind wir einfach nur froh, wieder spielen zu können und dürfen!“ Zum Schluss zeigte sich Blacky für die Zukunft optimistisch: „Und im nächsten Jahr versuchen wir einen neuen Angriff!“