

Handball Metz – Deutschland 21:26 (08:13)
Die Französinnen agierten vor den Augen von Frauennationaltrainer Olivier Krumbholz leicht nervös und leisteten sich im gebundenen Spiel einfache Fehler. Die deutsche Auswahl bestrafte diese Nachlässigkeiten konsequent und führte schnell mit 12:4. Metz fing sich in der Folgezeit und konnte sich wieder herankämpfen und war nach knapp einer halben Stunde Spielzeit mit dem Anschlusstor zum 15:16 wieder auf Tuchfühlung. Ute Lemmel verordnete ihrer Mannschaft eine immer offensiver werdende Abwehr und konnte so am Ende den Turniersieg davontragen.
Metz:Mazilli, Carne
Dembele, N'Go Leyi 5, Steiner 1, Ferrigioni 1, Tandjan 3, Dabo, Stimpoulkowski 1, Cocciale 2, Bernabeu, Toth 1, Horacek 3, Zaadi 4
Deutschland: Eckerle, Roth
Schnack 3, Moser, Sturm 1, Vlahovic 1, Wahle, Hartstock 5, Winger 1, Putzke 2, Namat 2, Kerwin 2, Schombel, Tisseker 1, Odenwald 8
Rumänien – Bayer Leverkusen 34:25 (16:13)
Die hohe Niederlage vom gestrigen Nachmittag mussten die Rheinländerinnen in der Anfangsphase noch einmal verdauen. Es dauerte rund fünf Minuten, in denen Leverkusen nach einem 0:4-Rückstand in die Partie fand und sich zwischenzeitlich wieder zum Anschlusstreffer herankämpfen konnte. Erst in den letzten Minuten vor der Pause gelang es dem EM-Siebten sich ein kleines Polster zu erspielen. Das im Schnitt zwei Jahre jüngere Team Leverkusens hielt auch im zweiten Durchgang gut mit und hielt das Ergebnis anders als in der Vorrunde zunächst in Grenzen. In den Schlussminuten setzte sich jedoch die höhere individuelle Klasse durch und Rumänien belegte verdient den dritten Platz.
Rumänien: Moraru, Enache, Stan
Tanasie 8, Tamas 1, Safta 6, Cioca 3, Gavrila 2, Carabulea, Constantinescu, Popa 5, Bazon, Stoica 1, Cirjan 1, Tat, Zamfirescu 5
Leverkusen: Krückemeier, Grimberg, Gerken
Heldmann 6, Stockschläder 4, Adams 3, Juhnke 1, Jörgens 5, Ruthenbeck 3, Alof, Ott, Hammes, Menyhert 2, Thoene, Pauly 1, Keutschke
HV Baden-Württemberg – HV Saar 34:24 (14:14)
Das Team aus Baden-Württemberg erwischte den besseren Start und konnte sich früh eine Vier-Tore-Führung erspielen. Doch die Saarländerinnen fanden in die Partie, nutzten nun die sich ergebenden Chancen konsequenter und kämpften sich so zum 6:6-Ausgleich heran. Beide Mannschaften agierten nun auf Augenhöhe, die Führung wechselte mehrfach hin und her und mit einem leistungsgerechten Remis wurden die Seiten gewechselt. Das Manko der eigenen Chancenverwertung sorgte auch im zweiten Spielabschnitt für ein schnelles 19:15 der Gäste, doch das Zeimet-Team bewies einmal mehr Moral und konnte sich durch eine aufmerksame Defensivleistung ins Spiel zurück kämpfen. Insgesamt merkte man beiden Mannschaften aber auch die vierte Partie an drei Tagen an, Baden-Württemberg verfügte über die größeren Reserven und setzte sich am Ende durch.
Baden-Württemberg: D'arca, Staudenmeier
Müller 9, Hodapp 2, Makelko 3, Huber 6, Münzer 3, Lizurek 2, Friedberger 9, Burgert, Echle, Hiller
Saar: Utzig, Müller
Diversy 8, Grevener 1, Hahn 2, Bayer, Paquet 4, Erkel, Ruppert, Jung, Schröder 3, Sauer 3, Raab 2, Hottmann 1, Rausch-Dupont
Spiel um Platz 5
08:15 HV Baden-Württemberg - HV Saar
Spiel um Platz 3
09:25 Rumänien - Bayer Leverkusen
Finale
12:55 Handball Metz - Deutschland
Deutschland – Bayer Leverkusen 41:11 (21:04)
Das Leverkusener Jugendteam tat sich schwer den Abwehrriegel der DHB-Auswahl zu knacken. Zwar gelang den Rheinländerinnen der erste Treffer durch Shiona Pauly, dann überrannte das Auswahlteam jedoch seinen Gegner und sorgte mit 12 Toren in Serie für klare Verhältnisse. An der Dominanz der deutschen Nationalmannschaft änderte sich auch in der Folgezeit nur wenig. Einmal in den Positionsangriff gezwungen hatte Deutschland auch ab und an Mühe gegen die Leverkusener Deckung. Am Ende stand jedoch ein klarer Erfolg für das Lemmel-Team zu Buche, das weiterhin ungeschlagen bleibt.
Deutschland: Eckerle, Roth
Schnack 7, Moser 4, Sturm 2, Vlahovic 5, Wahle, Hartstock 4, Winger 4, Putzke 3, Namat 1, Kerwin 4, Schombel 2, Tisseker 3, Odenwald 2
Leverkusen: Krückemeier, Grimberg, Gerken
Heldmann, Stockschläder 1, Adams 2, Juhnke, Jörgens 1, Ruthenbeck 3, Alof, Ott, Hammes 1, Menyhert, Thoene 1, Pauly 1, Keutschke 1
Handball Metz – Rumänien 31:27 (13:13)
Rumänien wurde im Halbfinale seiner Rolle als Turnierfavorit nur in der Anfangsphase gerecht. Aus einer aggressiven Abwehr erspielte sich der EM-Siebte zahlreiche Konterchancen und führte nach zehn Minuten bereits mit 8:3. Doch der französische Champion kämpfte sich ebenfalls über die Deckung in die Partie und wo wurden beim ausgeglichenen Spielstand von 13:13 die Seiten gewechselt. Die Französinnen kämpften auch im zweiten Durchgang um ihre Chance auf eine Finalteilnahme und konnten beim 20:19 erstmals vorlegen. Mit einer engagierten Leistung setzte sich Metz letztlich verdient mit 31:27 durch.
Metz: Mazilli, Carne
Dembele, N'Go Leyi 7, Steiner, Ferrigioni 5, Tandjan 6, Dabo, Stimpoulkowski 1, Cocciale 2, Bernabeu 1, Toth 1, Horacek 5, Zaadi 3
Rumänien: Moraru, Enache, Stan
Tanasie 4, Tamas, Safta, Cioca, Gavrila 2, Carabulea 1, Constantinescu 8, Popa 8, Bazon 1, Stoica 1, Cirjan, Tat, Zamfirescu 2
Hinspiel
Baden-Württemberg - HV Saar 38 : 31
Rückspiel
HV Saar- Baden-Württemberg Sonntag, 8:15 Uhr


Wie schon am gestrigen Abend gegen Leverkusen, so hatte die Auswahlmannschaft des HV Saar ihre Mühe mit der aggressiven und offensiven Abwehr. Die Regionsauswahl aus Baden-Württemberg übernahm früh die Kontrolle über die Partie und erspielte sich in der Anfangsviertelstunde eine Sieben-Tore-Führung (13:6). Das Team von Markus Zeimet fand jedoch anschließend in die Partie und agierte mit dem Gegner auf Augenhöhe. Die Gäste konnten ihre Führung zunächst behaupten, doch die Mannschaft des HV Saar störte den Spielaufbau immer früher und kämpfte sich Mitte der Partie auf sechs Tore (28:22) heran. Mehr ließ das Team aus Baden-Württemberg nicht zu.
Baden-Württemberg: D'arca, Staudenmeier
Müller 2, Hodapp 2, Makelko, Huber 5, Münzer 4, Lizurek 1, Friedberger 5, Burgert 3, Echle 8, Hiller 8
Saar: Utzig, Müller
Diversy 8, Grevener, Hahn 5, Bayer 2Paquet 3, Erkel 8, Ruppert, Jung, Schröder 2, Sauer, Raab 1, Hottmann 2, Rausch-Dupont
Mit einer engagierten Leistung in Abwehr und Angriff erwischte die Auswahl des HV Saar den besseren Start in die Partie und führte früh mit 7:3. Doch mit der Umstellung auf eine offensivere Abwehrformation eroberten die Rheinländerinnen einige Bälle und konnten so den Rückstand verkürzen. Mit einem Doppelschlag war es Chantal Marie Alof, die den Elfen-Nachwuchs beim 9:8 erstmals in Führung warf. Das Team von MaikeBalthazar und Kerstin Reckenthäler hatte nun Fahrt aufgenommen und erspielte sich in einer temporeichen Begegnung eine 19:12-Pausenführung. Mit modernem Hochgeschwindigkeitshandball ging es zum Abschluss der Vorrunde weiter. Leverkusen baute die Führung auf letztlich 12 Tore aus.
Leverkusen: Krückenmeier, Grimberg, Gerken
Heldmann 8, Stockschläder 5, Adams 3, Juhnke 1, Jörgens 2, Ruthenbeck 8, Alof 11, Ott, Hammes, Menyhert 1, Thoene 3, Pauly 1, Keutschke
HV Saar: Kockler, Utzig, Müller
Diversy 8, Grevener 1, Hahn 6, Bayer, Bleimehl 2, Paquet 4, Erkel 1, Ruppert, Jung, Schröder 7, Sauer, Raab 2, Hottmann, Rausch-Dupont
Angefeuert von der heimischen Kulisse ließ sich die Auswahl des Saarlandes auch von einem frühen 2:5-Rückstand nicht entmutigen und hielt den Rückstand dank einer disziplinierten Spielweise über die Außenbahnen über weite Strecken konstant. Selbst kurze Rückschläge, in denen Rumänien dank seiner körperlichen Überlegenheit bis auf fünf Tore enteilen konnte, machte das Team von Markus Zeimet mit Leidenschaft und Einsatz wett. Die Rumäninnen konnten sich Mitte der zweiten Halbzeit noch einmal steigern und am Ende klar die Vorrundengruppe gewinnen. Die Saarländerinnen hielten die Niederlage im Rahmen ihrer Möglichkeiten in Grenzen und wurden vor dem Kampf um den Halbfinaleinzug mit großen Applaus verabschiedet.
HV Saar: Kockler, Utzig, Müller
Diversy 7, Grevener 2, Hahn, Bayer, Bleimehl 3, Paquet 2, Erkel 2, Ruppert, Jung, Schröder 3, Sauer 1, Raab 1, Hottmann, Rausch-Dupont 1
Rumänien: Moraru, Enache, Stan
Tanasie 5, Tamas, Safta, Cioca 3, Gavrila 8, Carabulea 6, Constantinescu 2, Popa 5, Bazon 2, Stoica 3, Cirjan, Tat, Zamfirescu
Der französische A-Jugendmeister erwischte dank seiner guten Deckungsarbeit einen guten Start in die Partie und führte schnell mit 5:2. Mit einer variablen Spielanlage und einer aufmerksamen Abwehr kämpfte sich Deutschland jedoch in die Partie und erspielte sich nach dem Ausgleich zum 6:6 eine knappe Pausenführung. Das Spiel blieb auch im zweiten Spielabschnitt ein Duell auf Augenhöhe. Deutschland, bei der sich auch der Kräfteverschleiß im zweiten Spiel bemerkbar machte, konnte vor allem dank der Paraden von Dinah Eckerle, die mehrere klare Torchancen zunichte machte, sein Polster verteidigen und sich am Ende den Gruppensieg sichern.
Metz: Mazilli, Carne
Dembele 3, N'Go Leyi 4, Steiner 1, Ferrigioni 1, Tandjan 3, Dabo 2, Stimpoulkowski 2, Cocciale 3, Bernabeu, Toth, Horacek 1
Deutschland: Eckerle, Roth
Schnack 7, Moser 2, Sturm, Vlahovic, Wahle, Hartstock, Winger 2, Putzke 3, Namat 2, Kerwin, Schombel 2, Tisseker 3, Odenwald 2
Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, der auch die ihren Stempel aufdrücken konnten. Gegen den EM-Siebten agierte das Nachwuchsteam der Rheinländerinnen furchtlos und legte den Spielstand vor. Das Team von Maike Balthazar und Kerstin Reckenthäler überzeugte mit einem guten Entscheidungsverhalten, doch in der Schlussphase des ersten Durchgangs entschärfte Lacramioara Stan dann auch einige hunderprozentige Chancen. Mit einer knappen Führung ging dann Rumänien in die Pause, gegen die offensiv ausgerichtete Abwehrformation hatte Leverkusen jedoch mehr Mühe zum Erfolg zu kommen. Die sich ergebenden Konterchancen nutzten die Südosteuropäerinnen konsequent aus und erspielten sich einen klaren Sieg.
Rumänien: Moraru, Enache, Stan 1
Tanasie 6, Tamas, Safta 3, Cioca, Gavrila 4, Carabulea 2, Constantinescu 1, Popa 4, Bazon 2, Stoica 8, Cirjan 2, Tat, Zamfirescu 3
Leverkusen: Krückenmeier, Grimberg
Heldmann 3, Stockschläder 2, Adams 5, Juhnke 1, Jörgens 5, Ruthenbeck 1, Alof 1, Ott, Hammes, Menyhert, Thoene 1, Pauly 6, Keutschke 1, Gerken
Deutschland agierte aus einer stabilen Abwehr mit einer starken Dinah Eckerle zwischen den Pfosten und brachte im Positionsangriff vor allem seine großgewachsenen Spielerinnen auf den Halbpositionen in Stellung. Rund sieben Minuten brauchte die Regionsauswahl um zum 1:4 zu verkürzen. Doch bereits zur Halbzeit waren beim Stand von 15:3 die Fronten geklärt. Ute Lemmel wechselte in der zweiten Halbzeit durch und das Team aus Baden-Württemberg kam nun besser ins Spiel. Der Rückstand blieb bis in die Schlussphase konstant, mit einem gehaltenen Strafwurf sicherte Nicole Roth dann den knappen Sieg im zweiten Durchgang.
Deutschland: Eckerle, Roth
Schnack 8, Moser 1, Sturm, Vlahovic 2, Wahle, Hartstock 5, Winger 2, Putzke 3, Namat 1, Kerwin, Schombel 3, Tisseker, Odenwald
Baden-Württemberg: D'arca, Staudenmeier
Müller 2, Hodapp, Makelko, 1, Huber, Münzer 1, Wolf 1, Lizurek, Friedberger, Burgert 3, Echle 5, Hiller