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Sparkassen-Ladies-Cup in
Schmelz, 20. bis 22. August 2010 – Auf dem
richtigen Weg
Erstmals wird in diesem Jahr
neben dem mit europäischen
Spitzenmannschaften besetzten
Frauenhandballturnier um den
Sparkassen-Ladies-Cup auch ein
Nachwuchsturnier stattfinden. Hier werden
die Mädchen der HVS-Auswahl des Jahrgangs
1994 die Gelegenheit haben gegen die
DHB-Auswahl, Rumänien und Österreich
anzutreten. Der starke Jahrgang 1994
qualifizierte sich im Januar 2010 für das
Finale des DHB-Länderpokals Mitte März und
präsentierte sich dort trotz keines weiteren
Erfolgs sehr gut. Trainiert wird die
Mannschaft von Claudia Schikotanz, die zudem
noch den weiblichen Jahrgang 1996 und in
Personalunion die Damen des RPSOberligisten
FSG Oberthal-Hirstein trainiert. Mit Claudia
Schikotanz sprach Sarah Weber.
Was halten
Sie von der Idee ein Nachwuchsturnier im
Rahmen des Sparkassen-Ladies-Cup zu
veranstalten?
Claudia Schikotanz: Der 94er
Jahrgang ist die erste Mannschaft, die an
diesem Turnier teilnehmen wird. Man wird an
der Resonanz der Zuschauer sehen, wie das
Turnier ankommt. Letztes Jahr fanden an den
ersten beiden Tagen weniger Zuschauer in die
Halle. Durch das Nachwuchsturnier werden vor
allem jüngere Spieler zum Zuschauen bewegt.
Wie wird sich
die Mannschaft auf das Turnier vorbereiten
und mit welcher Erwartungshaltung gehen Sie
in das Turnier?
Schikotanz: Wir werden vor
dem Turnier einige Trainingseinheiten und
Vorbereitungsspiele absolvieren. Wir haben
bis jetzt nur gegen andere Bundesländer
gespielt. Den Leistungsstand der
Nationalteams kann ich so nicht einschätzen,
denn ich kenne die anderen Teams nicht. Wir
werden auf jeden Fall kämpfen um
einigermaßen mithalten zu können und eine
gute Leistung zeigen.
Was halten
Sie vom Sparkassen-Ladies-Cup?
Schikotanz: Der Ladies-Cup
ist eine gelungene Veranstaltung, die sich
als echtes Event im saarländischen Handball
etabliert hat und eine hervorragende Reklame
für attraktiven Frauenhandball ist. Es wäre
schön in den nächsten Jahren auch
höherklassig spielende saarländische
Mannschaften beim Ladies-Cup zu sehen.
Warum finden
viele Handballer an diesem Wochenende nicht
den Weg in die Halle nach Schmelz?
Schikotanz: Der Ladies-Cup
fällt genau in die Vorbereitung der
Vereinsmannschaften. Einige Mannschaften
befinden sich noch im Trainingslager oder
haben Vorbereitungsspiele. Zudem sind die
Ferien gerade rum und die Teams sind in den
letzten Zügen der Vorbereitung auf die
bevorstehende Meisterschaftsrunde. Ich kann
sowohl den Verband, als auch die Vereine
verstehen. Als Trainerin will man jedes
Vorbereitungsspiel, dass sich bietet,
nutzen. |
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Grenzlandpokal 2010 in Haguenau (Frankreich)

Dem männlichen Nachwuchs des
Handball-Verband Saar ist am vergangenen
Wochenende ein weiterer Turniersieg bei
einem hervorragend besetzten
Länderpokalturnier gelungen. Die Mannschaft
von Landestrainer Dirk Mathis feierte
bereits in der Vorrunde den vielleicht
größten Sieg des Wochenende, als die
Ausnahmemannschaft aus Baden mit 24:16
besiegt wurde. „Baden hat im Frühjahr den
DHB-Länderpokal dominiert, hat im Jahrgang
1994 und Jünger wieder ein ganz starkes
Team, das bislang gegen die deutsche
Konkurrenz noch kein Spiel verloren hatte“,
erklärte Mathis. Angeführt vom starken Yves
Kunkel sicherte sich das HVS-Team nicht nur
Rang eins in der Vorrunde, sondern gewann
auch das Endspiel gegen Bas Rhin mit 27:21.
Die weibliche Jugend des
Jahrgangs 1995 kam durch einen Sieg und eine
Niederlage auf Rang zwei in ihrer
Vorrundengruppe und belegte nach einer
weiteren Niederlage im Spiel um Platz drei
den vierten Rang in der Endabrechnung.
Ergebnisse Grenzlandpokal
2010 in Haguenau (Frankreich)
männliche Jugend Jahrgang 1994
Gruppe A: HV Pfalz - HV Saar 20:24,
Rheinland - Baden 11:23, HV Pfalz - Baden
16:23, HV Saar - Rheinland 24:23, HV Pfalz -
Rheinland 30:17, HV Saar - Baden 24:16
Gruppe B: Bas Rhin - Belgien 25:19, HV
Rheinhessen - Luxemburg 28:24, Bas Rhin - HV
Rheinhessen 30:20, Belgien - HV Rheinhessen
23:34, Bas Rhin - Luxemburg 23:25, Belgien -
Luxemburg 16:26
Platzierungsspiele: Platz 1: HV Saar - Bas
Rhin 27:21, Platz 3: Baden - Luxemburg
13:10, Platz 5: HV Pfalz - HV Rheinhessen
18:16, Platz 7: Rheinland - Belgien 17:12
weibliche Jugend Jahrgang
1995
Gruppe A: HV Saar - Baden 15:20, Baden - Bas
Rhin 23:18, HV Saar - Bas Rhin 26:18
Gruppe B: HV Rheinhessen - Rheinland 20:31,
Rheinland - HV Pfalz 24:33, HV Rheinhessen -
HV Pfalz 20:24
Platzierungsspiele: HV Pfalz - Baden 30:28,
HV Saar - Rheinland 17:20, Bas Rhin - HV
Rheinhessen 20:21 |
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Neue
Regeln 2010
„Was hat sich geändert?“ –
vereinfacht
Trikots:
Nur noch Nummern von 1-99
erlaubt, auch auf der Trikotvorderseite
(nicht mehr ausschließlich Brustbereich,
somit ist der Brustbereich für Werbung
uneingeschränkt verwendbar)
-
keine Nummern mit 00, 01,
007 etc.
-
Trikots müssen nicht
in den Hosen stecken (war aber bisher
schon so, keine Änderung)
Kopftücher
aus religiösen Gründen sind dann
erlaubt, wenn sie keine Gefährdung
für Trägerin oder Gegner darstellen. Das
wurde im DHB-Bereich schon längere Zeit so
akzeptiert.
Verursacht
ein
Torwart bei einem
Gegenstoß
den Zusammenprall mit dem
Gegenstoßspieler (d.h. der TW bewegt sich
auf den Angreifer zu), ist er zu
disqualifizieren. Nur der Torwart kann diese
gefährliche Situation überblicken und
vermeiden, denn genau im Moment einer
möglichen Ballannahme wird der Angreifer
nach hinten schauen und den Torwart gar
nicht wahrnehmen. Steht der Torwart jedoch
deutlich vorher, ist bei Kontakt durch den
Angreifer auf Stürmerfoul zu entscheiden.
Sperren
müssen durch Kreisspieler passiv am Gegner
gestellt werden. Aktive Sperren (häufig mit
Gesäß, Beinen oder Armen) sind als
Stürmerfoul zu werten.
Der Ausschluss bei
„Tätlichkeit“ ist entfallen. Stattdessen
wurde hierfür eine
Disqualifikation mit Bericht
eingeführt. Das führt im DHB-Bereich
automatisch zu einer 2-Wochen-Sperre.
Weitergehende Sperren können je nach Schwere
des Vergehens durch die spielleitende Stelle
folgen.
Normale Disqualifikationen (=
so genannte Matchstrafen) gibt es nach wie
vor, da hat sich nichts geändert.
Letzte Spielminute:
besonders in der Schlussphase und unabhängig
vom Spielstand haben die „Notbremsen“
zugenommen. Damit wollen Spieler verhindern,
dass Gegner in eine klare Torwurfsituation
kommen. Das wird ab 1.7.2010 grundsätzlich
mit einer Disqualifikation und Bericht
(= 2-Wochen-Sperrautomatik, unabhängig davon
kann die spielleitende Stelle eine
weitergehende Sperre aussprechen) geahndet.
Ein
Gesichtstreffer
beim 7m am „stehenden“ Torwart hat eine
Disqualifikation zur Folge. Gleiches gilt
auch bei einem direkt
ausgeführten Freiwurf am Abwehrspieler.
PASSIV-Warnzeichen:
spielt hierbei die abwehrende Mannschaft
weiterhin dauernd auf „Unterbrechung des
Spiels“, darf nicht auf Passiv
entschieden werden. Spielt die
Abwehr dagegen möglichst regelkonform,
können die SR sehr viel einfacher auf passiv
entscheiden. Alle anderen Passiv-Bereiche
bleiben unverändert, wurden lediglich neu
strukturiert.
Vergehen von der
Auswechselbank aus:
greift ein zusätzlicher Spieler (oder
Offizieller) bei klarer Torgelegenheit des
Gegners ins Spielgeschehen von der
Auswechselbank (z.B. durch Betreten des
Spielfeldes) ein, so wird neben dem
logischen 7m auch eine
Disqualifikation mit Bericht (=
2-Wochen-Sperrautomatik, unabhängig davon
kann die spielleitende Stelle eine
weitergehende Sperre aussprechen) fällig.
Neu eingeführt wurde eine
Coachingzone,
die ab 3,5m von der Mittellinie bis zu einer
hinteren Markierung (in Höhe 7m-Linie)
reicht. Nur hier darf der Trainer dauernd
coachen. So können die Helfer am Tisch die
Wechselvorgänge deutlich besser einsehen.
Einschränkungen gibt es zudem bei
der Wahl der T-Shirt-Farbe bei
Offiziellen (= nicht verwechselbar
mit den Trikots der gegnerischen
Mannschaft!) und der Übergabemodalität
„Grüne Karte“ für TTO. Das „Pokern um
den richtigen Übergabezeitpunkt“ am
Zeitnehmertisch wird nicht mehr möglich sein
(= siehe auch Coachingzone).
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EM-Qualifikation
U18-Nationalmannschaft
Deutschland überzeugt
(dhb/hvs).
Die erste internationale Bewährungsprobe ist
bestanden. Als Turniersieger beendete die
deutsche A-Jugend-Nationalmannschaft nach
dem souveränen 33:24 über Bosnien
Herzegowina vor 900 Zuschauern das
EM-Qualifikationsturnier, das vom 21. bis
23. Mai im saarländischen Völklingen vom
Handball-Verband Saar ausgetragen wurde.
„Die Platzierung ist gut für die Auslosung
der Vorrundengruppen bei der EM“, weiß
DHB-Juniorentrainer Martin Heuberger. „Jetzt
sind wir sicher im ersten Lostopf gesetzt.“
Delegationsleiter Wolfgang Gremmel, der
DHB-Vizepräsident, lobte nach dem klaren
Erfolg im dritten Turnierspiel gegen Bosnien
Herzegowina: „Unsere Mannschaft hat mir
heute sehr gut gefallen. Wenn sie diese
Spielstärke und dieses Niveau halten kann,
lässt das für die Europameisterschaft 2010
hoffen. Kompliment an unseren Trainer
Christian Schwarzer.“ Die EM-Endrunde findet
vom 12. bis 22. August in Podgorica/Montenegro
statt und soll nun für DHB-Jugendkoordinator
Christian Schwarzer und sein Team nach dem
Nationenturnier in Völklingen bei dem die
EM-Quali gelang das zweite Highlight 2010
werden. Trainer „Blacky“ Schwarzer, der
Weltmeister von 2007, zeigte sich denn auch
hochzufrieden mit der Vorstellung und dem
Abschneiden seines jungen Teams: „Hut ab vor
der Einstellung der einzelnen Spieler und
wie sie sich als Mannschaft präsentiert
haben. Das kommt meinen Vorstellungen, wie
eine Gemeinschaft funktionieren soll, schon
sehr nahe.“
Hoch
motiviert und mit voller Konzentration war
die DHB-Auswahl am dritten Turniertag gegen
Bosnien Herzegowina ins Spiel gestartet.
„Mit aller Konsequenz in der Abwehr und mit
Kopf im Angriff haben wir uns bis zur 20.
Minute eine 13:10-Führung herausgespielt“,
berichtete der Trainer. Dann ließ die
Konsequenz und Durchschlagskraft etwas nach,
der Gegner kam heran. In der Halbzeitpause
konnte das Trainer-Team Schwarzer/Karrer
wieder auf seine Jungs einwirken und sie an
die Umsetzung der Ziele erinnern. Schnell
zogen die Gastgeber wieder auf sechs Tore
weg und bestimmten die Partie souverän bis
zum Abpfiff.
„Schön, dass
wir unser Ziel erreicht haben. Von der
Einstellung her bringt dieses Team alles
mit“, so Schwarzer. Überragend spielten an
diesem Tag neben dem wieder einmal
überzeugenden Torhüter Felix Storbeck die
beiden Halben im Angriff, Jan Forstbauer mit
neun Treffern und Philipp Weber mit zehn
Toren, wobei der Magdeburger alle sechs
Siebenmeter für das DHB-Team sicher
verwandelte.
Als der
erwartet schwere Gang erwies sich tags zuvor
vor 700 Zuschauern im zweiten Spiel der
deutschen A-Jugend-Nationalmannschaft beim
EM-Qualifikationsturnier im saarländischen
Völklingen die Mannschaft aus Portugal. Die
Portugiesen bestimmten lange Zeit das
Geschehen, führten mit 8:5 (13.) und gar mit
vier Toren nach 25 Spielminuten. Das
deutsche Team kam erst in der 50. Minute
beim 23:22 zur ersten Führung. Im letzten
Angriff bot sich der DHB-Auswahl sogar noch
die Siegchance durch Patrick Schmidt vom
Kreis. Aber es blieb beim 24:24 (13:14) und
bei der gerechten Punkteteilung. „Ein Sieg
wäre vielleicht auch zuviel des Guten
gewesen“, meinte DHB-Juniorentrainer Martin
Heuberger als interessierter Tribünengast.
„In entscheidenden Momenten hat die
Mannschaft den kühlen Kopf vermissen lassen
und ist auch zu häufig am portugiesischen
Torhüter Luis Oliveira gescheitert.
"Mit einem
ungefährdeten 38:16 (17:7) über die
Mannschaft aus Luxemburg war die männliche
A-Jugend-Nationalmannschaft des Deutschen
Handballbundes am Freitag, 21. Mai 2010, in
das Qualifikationsturnier zur
Europameisterschaft 2010 gestartet. Im
saarländischen Völklingen hatte das Team der
Gäste vor 700 Zuschauern nicht die Spur
einer Chance. Mit einer 4:2-Abwehrformation
versuchten die Luxemburger das Spiel des
Europameisters von 2008 zu stören. Aber
dieser Schachzug ging gründlich daneben. Die
DHB-Auswahl agierte aus einer kompakten
6:0-Deckung heraus, lief viele schnelle
Gegenstöße und war auch im Spiel Eins gegen
Eins dem Gegner hoch überlegen. So brauchte
DHB-Jugendkoordinator Christian Schwarzer
die Karten seines taktischen
Konzepts
nicht auf den Tisch zu legen. Vielmehr war
er darauf aus, jedem einzelnen seiner
Akteure Spielanteile zu gewähren. „Wichtig
war, dass jeder von uns ins Turnier findet.
Das ist uns gelungen. Immerhin trugen sich
alle unsere Feldspieler in die
Torschützenliste ein“, erklärte Christian
Schwarzer. Auch unter Trainer-Neuling
Christian Schwarzer behielt die deutsche
U18-Nationalmannschaft ihre Weiße Weste in
EM-Qualifikationsspielen: noch nie ging ein
Quali-Spiel verloren und noch nie scheiterte
eine deutscher A-Jugendnationalmannschaft an
der Qualifikation für die EM-Endrunde.
Ergebnisse:
Bosnien-Herzegowina - Portugal 26:34
Deutschland - Luxemburg 38:16
Luxemburg - Bosnien-Herzegowina 23:34
Deutschland - Portugal 24:24
Luxemburg - Portugal 19:35
Deutschland - Bosnien-Herzegowina 33:24
Sebastian
Brückner |
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Handball-Jungs des “GaR” gewinnen
Bundesfinale “Jugend trainiert für Olympia”
Am Dienstag, 4. Mai 2010, machte sich die
saarländische Delegation mit den drei
Handball-Mannschaften des Gymnasium am
Rotenbühl in Saarbrücken, der Eliteschule
des Sports, per Bahn auf den Weg nach Berlin
zum Frühjahrsfinale des
Schulsportwettbewerbs “Jugend trainiert für
Olympia”. Für die WK II-Jungen ging es in
der Vorrunde gegen die starken Vertreter
aus Hessen, Niedersachsen und
Baden-Würtemberg. Im ersten Spiel der
Vorrunde trat die Mannschaft von
Landestrainer Dirk Mathis gegen die
Eichendorffschule Kelkheim/Ts. an, die
größtenteils aus den Spielern des
B-Jugend-Regionalligameisters aus Münster
bestand. Hier zeigte sich von Anfang an,
dass sich die saarländischen Jungs einiges
vorgenommen hatten. Man erreichte durch eine
herausragende Abwehrarbeit einen, vor allem
in der Höhe, überraschenden 14:5 Sieg. Im
zweiten Spiel gegen den Landessieger aus
Niedersachen, die CJD Christophorusschule
Elze, mit Spielern des
Handballleistungszentrums Hildesheim, zeigte
die Mannschaft um Jugendnationalspieler Yves
Kunkel von der JSG Völklingen/Püttlingen
wieder eine geschlossene Leistung und gewann
verdient 12:9. Damit war der Sprung in die
Zwischenrunde geschafft, in die sogar zwei
Pluspunkte mitgenommen werden konnten. Im
letzten Spiel der Vorrunde gegen den
Vertreter aus Baden-Württemberg, das
Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach a.N.,
verlor das Team von der Saar mit 17:18.
Diese Niederlage hatte jedoch keine
Auswirkungen auf den weiteren
Turnierverlauf.
Am zweiten Turniertag traf die Mannschaft
des Gymnasiums am Rotenbühl dann in der
Zwischenrunde zunächst auf das Team aus
Bremen, das Schulzentrum Ronzelenstraße.
Wiederum war eine beherzte Vorstellung der
saarländischen Jungs für eine klare Führung
verantwortlich, die allerdings durch
mangelnde Konzentration kurz vor Ende noch
einmal bis auf ein Tor Vorsprung schmolz.
Nach Abpfiff stand dann aber ein 15:13-Sieg
zu Buche. Damit hatte man mit großer
Wahrscheinlichkeit das Halbfinale erreicht.
Um mit einer optimalen Ausgangsposition in
das Halbfinale zu starten, wollten die
Rotenbühler aber als Gruppenerster dem Team
aus Berlin aus dem Wege gehen. So wurde
erneut ein körperlich stärkerer Gegner,
nämlich das Besselgymnasium aus
Minden,Nordrhein-Westfalen, mit 10:9
niedergerungen und die optimale
Ausgangsposition war perfekt.
Nach einem Hallenwechsel stand das
Mathis-Team dann im Halbfinale dem Vertreter
aus Sachsen-Anhalt, dem Sportgymnasium
Magdeburg, gegenüber. Der Vorjahressieger
fand gegen die aufopferungsvoll spielenden
Saarländer nie zu seinem Spiel und verlor
mit 9:22. Durch diesen Sieg gewann die
saarländische Mannschaft weiter an
Selbstvertrauen und stand gegen die
Heimmannschaft aus Berlin am nächsten Tag im
Endspiel.Im letzten Spiel des Turnieres ging
es vor den Augen von DHB-Jugendkoordinator
Christian Schwarzer gegen den Favoriten, das
Schul- und Leistungssportzentrum Berlin, um
den Turniersieg. Christian Schwarzer gestand
am Finaltag: “Die Jungs mussten mir
versprechen, es bis ins Finale zu schaffen,
weil ich ja erst gestern Abend anreisen und
nur die Finalspiele sehen konnte.” In einer
dramatischen Partie spielten sich die Jungs
des “GaR” in einen wahren Rausch und
erzielten einen völlig unerwarteten 18:14
Sieg, der der erbrachten Leistung die Krone
aufsetzte. Schwarzer äußerte sich sehr
positiv zur Qualität der Wettbewerbe: “Das
Niveau der Finalspiele war schon sehr hoch",
attestiert er den jungen Handballern ihr
sportliches Talent.
Landestrainer Dirk Mathis und seine
Mannschaft erhielten bei der Siegerehrung
auch aus den Händen von Schwarzer ihre
Belohnung, die Goldmedaillen. Dirk Mathis
sprach nach dem Spiel von einer
sensationellen Leistung, die vor allem
durch den unbändigen Willen und die
maximale Einsatzbereitschaft hervorgerufen
wurde. “Auf diese Jungs kann die gesamte
saarländische Handballfamilie stolz sein!” |
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Ausrufezeichen
der
männlichen
HVS Jugend
Der
Hessische
Handball-Verband
e.V. hat am
Wochenende
20. bis
22.11.2009
in
Zusammenarbeit
mit der HSG
Dutenhofen/Münchholzhausen
ein
Ländervergleichsturnier
für die
weibliche
Jugend JG 95
in und die
männliche
Jugend JG 94
ausgerichtet.
Gastgeber
Hessen
empfing die
Mannschaften
aus dem
Saarland,
dem
Niederrhein,
Niedersachsen
und der ARGE
Rheinland-Pfalz.
Im ersten
Spiel der
männlichen
Saarauswahl
wurde der
übermächtige
Gegner aus
Hessen durch
eine
herausragende
Leistung
bezwungen.
Endergebnis
in diesem
Spiel war
ein knappes,
aber
verdientes
31:30. Im
zweiten
Spiel
quittierten
die HVS
Jungs gegen
den
nächsten,
vor allem
körperlich
sehr
überlegenen
Gegner, den
HV
Niedersachsen
eine knappe
24:22-Niederlage.
Nach einem
Ausflug in
die Spittal
Arena
Wetzlar und
dem Besuch
des
Bundesligaspieles
zwischen
Wetzlar und
dem TuS
N-Lübbecke,
stand am
Sonntagmorgen
der
Vergleich
gegen die
Arge
Rheinland
Pfalz an.
Auch hier
präsentierte
sich die
HVS-Truppe
ausgeschlafen
durchschlagskräftig
und gewann
das Spiel
mit 31:26.
Im letzten
Spiel gegen
Niederrhein
wollten die
Jungs um
Trainer Dirk
Mathis einen
erneuten
Sieg
einfahren
und so den
Turniersieg
erspielen.
Ein Spieler
des HVS
verletzte
sich im
Spiel so
schwer, dass
das Spiel
zur Halbzeit
bei einem
Stand von
15:11
abgebrochen
werden
musste. Auch
von dieser
Stelle Gute
Besserung.
Am Ende
sprang somit
„nur“ ein
vierter
Platz mit
4:4 Punkten
heraus, die
Mannschaft
hat gezeigt,
dass sie
gegen jeden
Gegner
mithalten
und Paroli
bieten kann.
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